
Medizinische Rehabilitation umfasst die Gesamtheit aller Maßnahmen, die geeignet sind, den chronisch kranken oder behinderten Menschen zu befähigen, aus eigener Kraft einen möglichst normalen Platz in der Gesellschaft zu behalten oder wiederzufinden.
Um diese Aufgabe kompetent erfüllen zu können, verfügen wir über ein langjährig gewachsenes, multiprofessionelles Team und eine adäquate diagnostische und therapeutische Ausstattung, um dem Rehabilitationspatienten eine Wiederherstellung oder Besserung der gesundheitlichen Integrität zu ermöglichen. Dazu setzen wir alle bewährten rehabilitationsspezifischen Methoden wie aktivierende krankengymnastische Übungstherapie, dosierte und kontrollierte Belastungssteigerung und ergotherapeutisch übende Verfahren ein.
Gleichgewichtig sehen wir präventive und sekundär-präventive Maßnahmen, so dass wir ein umfangreiches Gesundheitserziehungs- und -aufklärungsprogramm sowie systematische psychologische Interventionen anbieten, um gesundheitsfördernde Änderungen des Lebensstils zu ermöglichen.
1. Woche:
- Aufnahmeuntersuchung am Anreisetag
- Dokumentation der vorliegenden Krankheitsbefunde sowie des aktuellen Status
- Definition der Reha-Ziele in Absprache mit dem Patienten (Patient wird über Therapieziele aufgeklärt)
- Motivation des Patienten für diese Reha-Ziele
- Erstellung des Therapie- und Medikamenten-Planes
- Organisation diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen
- Festlegung entsprechender Laboruntersuchungen
- Beurteilung des Ruhe-EKG´s, der Lungenfunktionsuntersuchung
- Veranlassung und/oder Durchführung erforderlicher diagnostischer Maßnahmen (Labor, Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, 24-Stunden-EKG bzw. 24-Stunden-Blutdruckmessung, Echocardiographie, Sonographie:Abdomen, Schilddrüse, Gelenke, Lungenfunktion, Bodyplethysmographie, Röntgenuntersuchung)
- Wöchentliche Visiten, bei Bedarf häufiger in der täglichen Sprechstunde.
Bei entsprechender Indikation: Einleitung von Konsiliaruntersuchungen für den Augenarzt, den Orthopäden oder den Hautarzt
2. Woche:
3. Woche bis letzte Woche:
- Abklärung der beruflichen Perspektiven
- Abklärung der restlichen Versorgung
- Klärung und Organisation der personellen und technischen Hilfen zu Hause
- Im Rahmen der wöchentlichen Visite
- Abklärung der beruflichen Perspektiven
- Abklärung der weiteren orthopädischen, bzw. medikamentösen und physiotherapeut. Therapie
- Abklärung der Organisation der personellen und technischen Hilfe zu Hause- Evtl. Chirotherapie, Akupunktur, Neuraltherapie
- Abschlußuntersuchung mit kritischer Wertung des Reha-Ergebnisses und Erstellung des Entlassberichtes mit der sozialmedizinischen Beurteilung einschließlich weiterer Empfehlung und Verhaltensweise im Berufs-,Alltags-, Risiko- und Ernährungsverhalten hinweisen
- Sozialmedizinische Beurteilung
1. Woche:
Nach Überprüfung der Indikation:
2. Woche:
- Überprüfung der medikamentösen Therapie und Prophylaxe unter Berücksichtigung bereits vorliegender Befunde
3. Woche bis letzte Woche:
- Überprüfung der medikamentösen Therapie und Prophylaxe
- Empfehlung zur Einnahme von Medikamenten in der poststationären Phase
1. Woche:
- Eingangsuntersuchung/Funktionsprüfung
- Anpassung der Physiotherapie an mögliche Kontraindikationen (z.B. Metallsplitter, eingeschränkte kardiale Leistungsfähigkeit, eingeschränkte pulmonale Leistungsfähigkeit)
- Herausarbeiten und Verdeutlichen von Funktionsdefiziten
- Motivation des Patienten
- 4 - 6 einzelphysiotherapeutische Behandlungen
- Mobilisation außerhalb des Bettes unter erlaubter/vorgegebener Belastung
- Einübung und Durchführung von ADL’s (s. auch „Pflege“)
- Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und Koordination
- Muskelaufbau
- Erlernen möglichst hilfsmittelunabhängiger Bewegungsmuster
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/trocken
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/Wasser
- Motorbewegungsschiene, ergänzende balneo-physikalische Therapie, Hausaufgabenprogramm, Medizinische Trainingstherapie
2. Woche:
- 4 - 6 einzelphysiotherapeutische Behandlungen
- Evtl. Steigerung der erlaubten Belastung nach Leistungsfähigkeit, bzw. Befundsituation des Patienten
- Einführung und Durchführung von ADL’s
- Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und Koordination
- Muskelaufbau
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/trocken
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/Wasser
3. Woche bis letzte Woche:
- 4 - 6 einzelphysiotherapeutische Behandlungen
- weitere Steigerung der erlaubten Belastung, Abschlussbelastungsprüfung bei entsprechender Indikation durch Belastungs-EKG bzw. ergänzend durch Bodyplethysmographie
- Beachtung von Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, Koordination, Gang- und Standsicherheit
- Medizinische Trainingstherapie
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/trocken
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/Wasser
- Abschlußbefund, Hausaufgabenprogramm, Selbstbehandlungsanleitung
Hinweis: Es erfolgt eine Aktualisierung des Therapieplanes nach Verlauf, gemäß vorgenommener Visiten, Sprechstunden usw. Notwendige Änderungen werden natürlich tagesgleich umgesetzt.
1. Woche:
- Massagen (klassische Massage, manuelle Lymphdrainage, Bindegewebs-massage, Fußreflexzonenmassage, Akupunkt-Massage nach Penzel)
- Elektrotherapie
- Wärmetherapie/Kältetherapie
- 2 – 3 physikalische Therapien z. B. Wannenbäder/Teilbäder
2. Woche:
- Massagen (klassische Massage, manuelle Lymphdrainage, Bindegewebs-massage, Fußreflexzonenmassage, Akupunkt-Massage nach Penzel)
- Elektrotherapie
- Wärmetherapie/Kältetherapie
- 2 physikalische Therapien (z. B. Bäder)
3. Woche bis letzte Woche:
- Massagen (klassische Massage, manuelle Lymphdrainage, Bindegewebs-massage, Fußreflexzonenmassage, Akupunkt-Massage nach Penzel)
- Elektrotherapie
- Wärmetherapie/Kältetherapie
- 2 physikalische Therapien (z. B. Bäder)
Hinweis: Es erfolgt eine Aktualisierung des Therapieplanes nach Verlauf, gemäß vorgenommener Visiten, Sprechstunden usw. Notwendige Änderungen werden natürlich tagesgleich umgesetzt.
1. Woche:
- Je nach Indikation 3 - 5 ergotherapeutische Einheiten zur funktionellen Behandlung von Funktionsstörungen
- Unterweisung im Umgang mit Hilfsmitteln
- Bereitstellung von Prophylaxemitteln
- Erlernen von Eigenübungen
- Bei Bedarf
- Anfertigung patientenorientierter Hilfsmittel
- Beginn von Haushaltstraining
- Evtl. Arbeitsplatzberatung2. Woche:
- 3 - 5 Ergotherapie-Einheiten
- Unterweisung im Umgang mit Hilfsmitteln
- Erlernen von Eigenübungen
- Evtl. Haushaltstraining
- Evtl. Arbeitsplatzberatung
3. Woche bis letzte Woche:
- s. 2. Woche
Hinweis: Es erfolgt eine Aktualisierung des Therapieplanes nach Verlauf, gemäß vorgenommener Visiten, Sprechstunden usw. Notwendige Änderungen werden natürlich tagesgleich umgesetzt.
1. Woche:
- Psychologische Einzeltherapie/Beratung
- 1 - 5 Entspannungsmaßnahmen
2. Woche:
- Psychologische Einzeltherapie/Beratung
- 1 - 5 Entspannungsmaßnahmen
3. Woche bis letzte Woche:
- Psychologische Einzeltherapie/Beratung
- 1 - 5 Entspannungsmaßnahmen
1. Woche:
- Diagnosebezogene Vorträge
- Ernährungsberatung
- Bei entsprechender Indikation Teilnahme an der Rückenschule
- Teilnahme an Sport- und Freizeitprogrammen
2. Woche:
- Diagnosebezogene Vorträge
- Ernährungsberatung
- Bei entsprechender Indikation Teilnahme an der Rückenschule
- Teilnahme an Sport- und Freizeitprogrammen
3. Woche bis letzte Woche:
- Diagnosebezogene Vorträge
- Ernährungsberatung
- Bei entsprechender Indikation Teilnahme an der Rückenschule
- Teilnahme an Sport- und Freizeitprogramm
Im Rahmen des stationären Aufenthaltes werden die Patienten von Pflegefachpersonal in der Grund- und Behandlungspflege unterstützt und unter Anleitung zur Selbständigkeit hingeführt.
Die speziellen Aufgaben des Pflegedienstes in der Rehabilitation werden, unter Berücksichtigung der körperlichen Einschränkung der Patienten, ihres Alters und der weiteren Erkrankungen, durch eine Pflegeanamnese ermittelt und nach dem Konzept der „angepassten Hilfe zur Selbsthilfe“ speziell im Bereich der ADL’s durchgeführt. Dieses Konzept beinhaltet ebenso die Integration und Anleitung der Angehörigen. Das heißt: Der Pflegeaufwand potenziert sich entsprechend der Immobilität und der weiteren Einschränkungen der Patienten.
Aufgaben der „Pflege“:
1. bis 3. bzw. letzte Woche
Allgemeine Pflege: Im Speziellen:
- Behandlungspflege Vitalzeichenkontrolle
- Betreuung Umgang mit Medikamenten
- Beaufsichtigung Versorgung von Wunden
- Gesundheitserziehung Anlegen von Verbänden/Schienen
- Selbsthilfe oder anderen Heil- und Hilfsmitteln
- Anleitung zu ADL’s
- Körperhygiene
- Ausscheidung
- Bewegung
- Nahrungszubereitung / - aufnahme
- Organisation des Tagesablaufes
- KommunikationDer Anteil der pflegebedürftigen Patienten im internen Fachbereich ist in unserem Hause eher gering. Hier werden die Möglichkeiten, die durch die Orthopädische Abteilung gegeben sind, bei Bedarf mitgenutzt.
Ergänzendes Behandlungskonzept für Kardiologie
1. Woche:
1. Tag:
Anamnese, Befundkontrolle, Medikamentenverordnung
Aufnahmeuntersuchung
Therapieverordnung (z.B. kontrolliertes Ergometertraining etc.)
Verhaltensempfehlungen
Kostverordnung2.Tag:
Laboruntersuchung
Ruhe-EKG
Spirometrie
Nach Befund weitere Grunduntersuchungen
Beginn der Physiotherapie (z.B. Herzgruppenteilnahme)3.- 6. Tag:
Jederzeitige Rückkoppelung mit dem Arzt bei Auftreten von Beschwerden, Problemen etc.
Verordnungen nach Befund: RR täglich, Gewicht täglich
Kostformänderung etc.2. Woche:
Ärztliche Visite:
Mit klinischer Kontrolle (Wunden, Ödeme, Atemnot etc.)
RR-Messung und Pulskontrolle, EKG-Kontrolle
Kontrolle der Belastbarkeit/Leistungszuwachs
Schlafverhalten
Medikamentenverträglichkeit (Nebenwirkungen)
Verträglichkeit der Physiotherapie.
Medikamentengabe/-Korrektur nach klinischem VerlaufBei Bedarf tägliche Rückkopplungen mit dem Arzt
3. Woche:
Klinische Kontrolle (wie 2. Woche)
Festlegen der abschließenden Ergometerbelastung
Durchführung des abschließenden Langzeit-EKG´s
Nach Bedarf Echokardiographiekontrolle.Vor der Entlassung: Besprechung der Befunde
Festlegung der Abschlussmedikation
Empfehlungen zur Weiterbetreuung durch Hausarzt
Termine für Kontrolluntersuchungen (Kardiolog. Klinik)
Fachkliniken Sonnenhof GmbH
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