
Ein wichtiger Aspekt in der Betreuung chronischer Erkrankungen ist die Behandlung
der häufig vorhandenen psychischen Begleiterkrankungen, in erster Linie
reaktive, angstbetonte Depression.
Dieses Krankheitsbild wird durch die begleitende Psychotherapie, z. T. auch
mit medikamentöser Unterstützung i. S. einer Krankheitsverarbeitung
mitbehandelt.
Patienten mit einer erworbenen Sehminderung, die dadurch ihren Beruf nicht mehr ausüben können, wird eine entsprechende Beratung im Hinblick auf die Umschulung in Berufe für hochgradig Sehbehinderte angeboten.
Vor allem für hochgradig Sehbehinderte steht im Hause eine hervorragend
ausgerüstete LOW-VISION-Abteilung zur Verfügung, welche von den einfachen
optischen Hilfsmitteln bis zum Bildschirmlesegerät und Vorlesegerät
alles vorhält. Die Abteilung wird durch einen LOW-VISION-Spezialisten mit
inzwischen nahezu 40jähriger Berufserfahrung geleitet. Damit sind die Voraussetzungen
für eine optimale Versorgung mit entsprechenden Hilfsmitteln für Patienten
gegeben.
Die Ergotherapie des Hauses schult die Patienten gezielt im Umgang mit den Hilfsmitteln,
trainiert die lebenspraktischen Fähigkeiten und kann - sofern notwendig
- mit einem Mobilitätstraining beginnen
1. Woche:
- Aufnahmeuntersuchung am Anreisetag
- Dokumentation der Funktionsdefizite
- Definition der Reha-Ziele in Absprache mit dem Patienten (Patient wird über Therapieziele aufgeklärt)
- Motivation des Patienten für diese Reha-Ziele
- Erstellung des Therapie- und Medikamenten-Planes
- Organisation diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen
- Festlegung entsprechender Laboruntersuchungen
- Beurteilung der Röntgenaufnahmen und des Ruhe-EKGs
- Veranlassung und/oder Durchführung erforderlicher diagnostischer Maßnahmen (Labor, Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, 24-Stunden-EKG bzw. 24-Stunden-Blutdruckmessung, Echocardiographie, Sonographie:Abdomen, Schilddrüse, Gelenke, Lungenfunktion, Bodyplethysmographie, Röntgenuntersuchung)
- Wöchentliche Visiten, bei Bedarf häufiger in der täglichen Sprechstunde.
Bei entsprechender Indikation: Chirotherapie, Akupunktur, Neuraltherapie.
2. Woche:
Bei Bedarf
3. Woche bis letzte Woche:
1. Woche:
Nach Überprüfung der Indikation:
2. Woche:
- Überprüfung der medikamentösen Prophylaxe und Therapie
3. Woche bis letzte Woche:
- Überprüfung der medikamentösen Prophylaxe und Therapie
Empfehlung zur Einnahme von Medikamenten in der poststationären Phase
1. Woche:
- Eingangsuntersuchung/Funktionsprüfung
- Herausarbeiten und Verdeutlichen von Funktionsdefiziten
- Motivation des Patienten
- 4 - 6 einzelphysiotherapeutische Behandlungen
- Mobilisation außerhalb des Bettes unter erlaubter/vorgegebener Belastung
- Einübung und Durchführung von ADL’s (s. auch „Pflege“)
- Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und Koordination
- Muskelaufbau
- Erlernen möglichst hilfsmittelunabhängiger Bewegungsmuster
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/trocken
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/Wasser
- Motorbewegungsschiene, ergänzende balneo-physikalische Therapie, Hausaufgabenprogramm, Medizinische Trainingstherapie
2. Woche:
- 4 - 6 einzelphysiotherapeutische Behandlungen
- Evtl. Steigerung der erlaubten Belastung
- Einführung und Durchführung von ADL’s
- Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und Koordination
- Muskelaufbau
- Erlernen möglichst hilfsmittelunabhängiger Bewegungsmuster
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/trocken
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/Wasser
- Motorbewegungsschiene, ergänzende balneo-physikalische Therapie, Hausaufgabenprogramm, Medizinische Trainingstherapie
3. Woche bis letzte Woche:
- 4 - 6 einzelphysiotherapeutische Behandlungen
- weitere Steigerung der erlaubten Belastung
- Einübung und Durchführung von ADL’s
- Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und Koordination
- Erlernen möglichst hilfsmittelunabhängiger Bewegungsmuster
- Medizinische Trainingstherapie
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/trocken
- 2 - 3 verschiedene KG-Einheiten in der Gruppe/Wasser
- Abschlussbefund, Hausaufgabenprogramm, Selbstbehandlungsanleitung
Hinweis: Es erfolgt eine Aktualisierung des Therapieplanes nach Verlauf, gemäß vorgenommener Visiten, Sprechstunden usw. Notwendige Änderungen werden natürlich tagesgleich umgesetzt.
1. Woche:
- Massagen (klassische Massage, manuelle Lymphdrainage, Bindegewebs-massage, Fußreflexzonenmassage, Akupunkt-Massage nach Penzel)
- Elektrotherapie
- Wärmetherapie/Kältetherapie
- 2 - 3 physikalische Therapien z. B. Wannenbäder/Teilbäder
2. Woche:
- Massagen (klassische Massage, manuelle Lymphdrainage, Bindegewebs-massage, Fußreflexzonenmassage, Akupunkt-Massage nach Penzel)
- Elektrotherapie
- Wärmetherapie/Kältetherapie
- 2 physikalische Therapien (z. B. Bäder)
3. Woche bis letzte Woche:
- Massagen (klassische Massage, manuelle Lymphdrainage, Bindegewebs-massage, Fußreflexzonenmassage, Akupunkt-Massage nach Penzel)
- Elektrotherapie
- Wärmetherapie/Kältetherapie
- 2 physikalische Therapien (z. B. Bäder)
Hinweis: Es erfolgt eine Aktualisierung des Therapieplanes nach Verlauf, gemäß vorgenommener Visiten, Sprechstunden usw. Notwendige Änderungen werden natürlich tagesgleich umgesetzt.
1. Woche:
- Je nach Indikation 3 - 5 ergotherapeutische Einheiten zur funktionellen Behandlung von Funktionsstörungen
- Unterweisung im Umgang mit Hilfsmitteln
- Bereitstellung von Prophylaxemitteln
- Erlernen von Eigenübungen (lebenspraktische Fertigkeiten)
- Bei Bedarf
- Anfertigung patientenorientierter Hilfsmittel
- Beginn von Haushaltstraining
- Evtl. Arbeitsplatzberatung2. Woche:
- 3 - 5 Ergotherapie-Einheiten
- Unterweisung im Umgang mit Hilfsmitteln
- Erlernen von Eigenübungen
- Evtl. Haushaltstraining
- Evtl. Arbeitsplatzberatung
3. Woche bis letzte Woche:
s. 2. Woche
Hinweis: Es erfolgt eine Aktualisierung des Therapieplanes nach Verlauf, gemäß vorgenommener Visiten, Sprechstunden usw. Notwendige Änderungen werden natürlich tagesgleich umgesetzt.
1. Woche:
- Psychologische Einzeltherapie/Beratung, insbesondere Krankheitsverarbeitung, bzw. Coping
- 1 - 5 Entspannungsmaßnahmen
2. Woche:
- Psychologische Einzeltherapie/Beratung
- 1 - 5 Entspannungsmaßnahmen
3. Woche bis letzte Woche:
- Psychologische Einzeltherapie/Beratung
- 1 - 5 Entspannungsmaßnahmen
1. Woche:
- Diagnosebezogene Vorträge
- Ernährungsberatung
- Bei entsprechender Indikation Teilnahme an der Rückenschule
- Teilnahme an Sport- und Freizeitprogrammen
2. Woche:
- Diagnosebezogene Vorträge
- Ernährungsberatung
- Bei entsprechender Indikation Teilnahme an der Rückenschule
- Teilnahme an Sport- und Freizeitprogrammen
3. Woche bis letzte Woche:
- Diagnosebezogene Vorträge
- Ernährungsberatung
- Bei entsprechender Indikation Teilnahme an der Rückenschule
- Teilnahme an Sport- nd Freizeitprogramm
Im Rahmen des stationären Aufenthaltes werden die Patienten von Pflegefachpersonal in der Grund- und Behandlungspflege unterstützt und unter Anleitung zur Selbständigkeit hingeführt.
Die speziellen Aufgaben des Pflegedienstes in der Rehabilitation werden, unter Berücksichtigung der körperlichen Einschränkung der Patienten, ihres Alters und der weiteren Erkrankungen, durch eine Pflegeanamnese ermittelt und nach dem Konzept der „angepassten Hilfe zur Selbsthilfe“ speziell im Bereich der ADL’s durchgeführt. Dieses Konzept beinhaltet ebenso die Integration und Anleitung der Angehörigen. Das heißt: Der Pflegeaufwand potenziert sich entsprechend der Immobilität und der weiteren Einschränkungen der Patienten.
1. bis 3. bzw. letzte Woche
Allgemeine Pflege: Im Speziellen:
Ärztliche Patientenbetreuung:
- Ärztliche Aufnahme- und Entlassungsuntersuchung
- Regelmäßige Visiten
- Therapieeinleitung und Überwachung bzw. Optimierung
- Ärztlich applizierte Behandlungen z. B. Chirotherapie, Akupunktur, Schmerztherapie, Infiltrationen/Neuraltherapie
Diagnostische Möglichkeiten:
- Röntgendiagnostik (Wirbelsäule, Extremitäten, Thorax), Zielaufnahmen, Funktionsaufnahmen
- Sonographie des Stütz- und Bewegungsapparates, des Abdomens und der Schilddrüse
- Echocardiographie (Dr. Esch)
- Gefäß-Dopplersonographie (Dr. Esch)
- großes klinisches Labor
- Ruhe-EKG
- Ergometrie
- 24-Stunden-EKG
- 24-Stunden-Blutdruckmessung
- Belastungs-EKG
- Lungenfunktionsdiagnostik mit Blutgasanalysen und
- Bodyplethysmographie
Therapeutisches Leistungsangebot:
- Physiotherapie – Krankengymnastik
- Manuelle Therapie
- PNF (propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation)
- FBL (funktionelle Bewegungslehre)
- Brügger
- Bobath
- Cyriax
- Osteopathie
- Kraniosacrale Therapie
- Muscle-energy-Techniken
- Viscerale Mobilisationen
- Counterstream-Techniken
- Funktional indirekte Technik (FIT)- Brunckow
- Feldenkrais
- Schlingentischbehandlung
- Prothesengebrauchsschulung nach Amputation mit Gehschule
- Rückenschule
- Atemtherapie
- Gefäßtherapie
- Mineral- und Thermalbewegungsbad einschl. Einzelgymnastik nach McMillan
- Gruppengymnastik: Herz-, Hüft- und Knie-Gruppen
- Schulter- und Wirbelsäulentrainingsprogramme (Einteilung in Schwierigkeitsgrade)
- Extensionsanwendungen
- Yoga und Thai-Chi
- Gyrotonic-Expansions-System (spezielle Schulung von Koordination, Flexibilität und Kraft an Geräten unter Einbeziehung spezifischer Artenmuster)
Gyrotonic-Expansions-System®
Das Gyrotonic-Expansions-System (GXS)® als Bestandteil des therapeutischen Angebotes wird in Deutschland exklusiv in der Rheintalklinik und in den Astoria-Privatkliniken Bad Krozingen sowie in den Fachkliniken Sonnenhof, Höchenschwand eingesetzt. Es ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept, das den menschlichen Körper als Einheit und die Wirbelsäule als dessen zentralen Träger betrachtet. Im GXS® werden dreidimensionale Bewegungsabläufe verwendet, die kreisend ohne Unterbrechungen gegen einen gleichmäßigen Widerstand durchgeführt werden. Jeder Bewegungsablauf wird mit korrespondierendem Atemmuster synchronisiert und mit einem melodisch-rhythmischen Ausdruck ausgeführt. Statt isolierten Muskeln werden Muskelfunktionsketten beansprucht.
Kraft, Beweglichkeit und Koordination werden gleichzeitig entwickelt. Mit multiplen Gelenkfunktionen wird unter minimaler axialer Belastung gearbeitet und so die Bewegungsgrenze erweitert. Therapiert werden degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule, Tendomyosen, Blockierungen, Osteoporose, Meniskus- und Bandläsionen, Arthrosen, Koronar- und Gefäßerkrankungen, periphere Nervenläsionen, Bronchialasthma.
Mit diesem System werden gezielt schnelle Behandlungserfolge erreicht, die mit „konventioneller Krankengymnastik“ in diesem Umfang und dieser Behandlungskürze nicht möglich sind. Die Rheintalklinik ist europäisches GXS®-Schulungszentrum für Krankengymnasten und Physiotherapeuten. Dort werden die Physiotherapeuten der Fachkliniken Sonnenhof/Höchenschwand speziell aus- und fortgebildet.
Sporttherapie:
- Medizinische Trainingstherapie (Gyrotonic-Expansions-System®, Kraftraum)
- Bewegungs- und Ausdauertherapie
- Laufschuh-Beratung
- Ergometer-Training (Fahrrad, Laufband)
- Fahrradfahren im Terrain
- Skilanglauf, bzw. Nordic-Walking – entsprechend den Witterungsverhältnissen
Physikalische Therapie:
- Mechanotherapie
- Klassische Massage
- Manuelle Lymphdrainage einschl. Kompressionsbehandlung
- Bindegewebsmassage
- Fußreflexzonenmassage
- Akupunkt-Massage nach Penzel
- Unterwasserdruckstrahlmassage
- Colonmassage
- Cranio-Sacral-Therapie
Elektrotherapie
- Reizstrom nach Träbert
- Diadynamische Ströme
- Interferenzstrom
- Iontophorese
- Stanger-Vierzellen- und Zweizellenbäder
- Sonodynator
- Lähmungsbehandlung
- Ultraschall
Balneo-Hydrotherapie
- Mineral-Thermalwannenbad
- Medizinische Wannenbäder und Teilbäder mit diversen Zusätzen
- Armbäder, Fußbäder, Vierzellenbäder, Wechselstrahlbäder
- Fango- und Heusackanwendung
- Handsandbäder
- Kneipp’sche Güsse
- Freiluft- und Wassertretanlage
- Therapiebecken mit Luftsprudelanlage und Massagedüsen
- Finnen-Sauna
Ergotherapie
- Selbsthilfetraining mit Hilfsmitteln
- Motorisch-funktionelle Therapie
- Funktionelle Webgeräte
- Thermosand- und Paraffinbad
- Gelenkschutz- und Haltungsschulung
- Arbeitsplatzberatung
- Hilfsmittelversorgung
Gesundheitsberatung und -training
Vorträge zu folgenden Themen
- Wirbelsäule
- Arthrose
- Gicht
- Osteoporose
- Übergewicht
- Fettstoffwechselstörung
- Schlafstörung
- Sport in der Therapie
- Einzelgespräche:
• Adipositas
• Hypertonie
• Herzinfarkt
• Sport- und Freizeitverhalten zur Verbesserung der LebensqualitätDiabetiker-Schulung Typ II
Raucherentwöhnung (Einzelgespräche)
Einzeldiätberatungen
Diätlehrküche
Psychologische Therapie
- Psychologische Einzelberatungen
- Schmerzbewältigung
- Gedächtnistraining
- Streßbewältigung
- Entspannungstraining
Sprechstunden für
- Orthopädietechnische Versorgung (Orthesen, Mieder, Hilfsmittel etc.)
- Fußorthopädische Versorgung (Einlagen, Schuhzurichtungen, orthopädische Maßschuhe)
- Prothesenversorgung (Ober- und Unterschenkelprothesen, Armprothesen, Orthoprothesen)
- Kompressionswaren-Versorgung (Kompressionsstrümpfe nach Maß für Beine und Arme)
Hinweis: Die Sprechstunden finden jeweils in Zusammenarbeit mit Orthopädietechnikern im Rahmen einer speziellen Sprechstunde in der Klinik statt, um gemeinsam (Patient-Arzt-Orthopädietechniker) spezielle Probleme zu lösen.
Fachkliniken Sonnenhof GmbH
Kirchstraße 2 - D-79862 Höchenschwand
Telefon: (+49) 07672 / 489-0 - Fax: (+49) 07672 / 489-404
e -Mail: info@fachkliniken-sonnenhof.de