
Oft leiden die Patienten der dermatologischen Abteilung schon seit mehreren Monaten oder Jahren an einer Krankheit. Ein wichtiger Aspekt in der Betreuung chronischer Erkrankungen ist die Behandlung der häufig vorhandenen psychischen Begleiterkrankungen, in erster Linie reaktive, angstbetonte Depression.
Dementsprechend sensibel wird von der ärztlichen Seite mit dem Patienten umgegangen, da viele schon einen entsprechenden Leidensweg mit vielen Arztbesuchen hinter sich haben.
Durch die Zusammenarbeit mit dem Psychologen und der Ergotherapeutin wird der Patient gezielt mental für die Krankheitsverarbeitung unterstützt, denn der ungünstigste Fall ist, wenn der Patient resigniert.
Die Auseinandersetzung und Akzeptanz der Krankheit gehört mit zu den wichtigsten therapeutischen Zielsetzungen.
1. Woche:
Bei entsprechender Indikation:
2. Woche:
- Patientenzentrierte Besprechung des Therapeutenteams zur Optimierung des Reha-Prozesses.
- Im Rahmen der wöchentlichen Visite in Absprache mit dem Pat., ggf. Änderung, bzw. Erweiterung der Therapiemaßnahmen und ggf. Modifikation der Medikation entsprechend den inzwischen vorliegenden Labordaten (ggf. Koständerung bei erhöhten Fettstoffwechselwerten/Harnsäurewerten) und ggf. diätetische Einstellung durch die internistische Abteilung unseres Hauses bei neu festgestelltem Diabetes (ggf. weitere Maßnahmen wie Teilnahme an der Diätküche sowie Ernährungsberatung)
- Planungsbeginn des poststationären Rehabilitationsverlaufes
- Abklärung der beruflichen Perspektiven in Verbindung mit Sozialdienst und Reha-Berater des Rentenversicherungsträgers
- Klärung und Organisation der personellen und technischen Hilfen zu Hause in Zusammenarbeit mit Sozialdienst
Bei Bedarf
3. Woche bis letzte Woche:
1. Woche:
Nach Überprüfung der Indikation:
2. Woche:
- Überprüfung der medikamentösen Prophylaxe und Therapie
3. Woche bis letzte Woche:
- Überprüfung der medikamentösen Prophylaxe und Therapie
- Empfehlung zur Einnahme von Medikamenten in der poststationären Phase
1. Woche:
- Eingangsuntersuchung/Funktionsprüfung
- Anpassung der Physiotherapie an mögliche Kontraindikationen z.B. eingeschränkte kardiale Leistungsfähigkeit, eingeschränkte pulmonale
Leistungsfähigkeit, Exanthemen, Lichtdermatose, multiple Unverträglichkeiten- Herausarbeiten und Verdeutlichen von Funktionsdefiziten
- Motivation des Patienten
- Einzelphysiotherapeutische Behandlungen
- Einzel-Balneo-Phototherapieeinheiten
- Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und Koordination
- Muskelaufbau
- Hausaufgabenprogramm, Medizinische Trainingstherapie
- Harmonische Betreuung durch den Psychotherapeuten
- Einübung der weiteren notwendigen ambulanten Therapie (richtiger Umgang mit Kompressionsstrümpfen, richtiges Auftragen von pflegenden und heilenden Externa)
2. Woche:
- Einzelphysiotherapeutische Behandlungen
- Weiterhin balneo-physikalische Therapie
- Anpassung der Lichttherapiedauer (vorsichtige Steigerung der Lichttherapiedauer)
3. Woche bis letzte Woche:
- Einzelphysiotherapeutische Behandlungen
- Regelmäßige Besprechung mit der Patientin/Patient über die noch vorliegenden Hauteffloreszenzen
- weitere Steigerung der erlaubten Belastung
- Einübung und Durchführung von ADL’s
- Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und Koordination
- Erlernen möglichst hilfsmittelunabhängiger Bewegungsmuster
- Medizinische Trainingstherapie
- Abschlußbefund, Hausaufgabenprogramm, Selbstbehandlungsanleitung
Hinweis: Es erfolgt eine Aktualisierung des Therapieplanes nach Verlauf, gemäß vorgenommener Visiten, Sprechstunden usw. Notwendige Änderungen werden natürlich tagesgleich umgesetzt.
1. Woche:
- Massagen (klassische Massage, manuelle Lymphdrainage, Bindegewebs-massage, Fußreflexzonenmassage, Akupunkt-Massage nach Penzel)
- Wassergymnastik
- Venengruppe
- Elektrotherapie
- Wärmetherapie/Kältetherapie
- Solebäder
- Cleopatra-Bad
- Medizinische Bäder mit Zusätzen
- PUVA-Bad
- Lichttherapie
- Regelmäßiges Eincremen mit pflegenden Externa
2. Woche:
- Massagen (klassische Massage, manuelle Lymphdrainage, Bindegewebs-massage, Fußreflexzonenmassage, Akupunkt-Massage nach Penzel)
- Wassergymnastik
- Venengruppe
- Elektrotherapie
- Wärmetherapie/Kältetherapie
- Solebäder
- Cleopatra-Bad
- Medizinische Bäder mit Zusätzen
- PUVA-Bad
- Lichttherapie
- Regelmäßiges Eincremen mit pflegenden Externa
3. Woche bis letzte Woche:
- Massagen (klassische Massage, manuelle Lymphdrainage, Bindegewebsmassage, Fußreflexzonenmassage, Akupunkt-Massage (nach Penzel)
- Wassergymnastik
- Venengruppe
- Elektrotherapie
- Wärmetherapie/Kältetherapie
- Solebäder
- Cleopatra-Bad
- Medizinische Bäder mit Zusätzen
- PUVA-Bad
- Lichttherapie
- Regelmäßiges Eincremen mit pflegenden Externa
Hinweis: Es erfolgt eine Aktualisierung des Therapieplanes nach Verlauf, gemäß vorgenommener Visiten, Sprechstunden usw. Notwendige Änderungen werden natürlich tagesgleich umgesetzt.
1. Woche:
- Je nach Indikation 3-5 ergotherapeutische Einheiten zur funktionellen Behandlung von Funktionsstörungen
- Unterweisung im Umgang mit Hilfsmitteln
- Bereitstellung von Prophylaxemitteln
- Erlernen von Eigenübungen
- Bei Bedarf
- Anfertigung patientenorientierter Hilfsmittel
- Beginn von Haushaltstraining
- Evtl. Arbeitsplatzberatung2. Woche:
- 3 - 5 Ergotherapie-Einheiten
- Unterweisung im Umgang mit Hilfsmitteln
- Erlernen von Eigenübungen
- Evtl. Haushaltstraining
- Evtl. Arbeitsplatzberatung
3. Woche bis letzte Woche:
s. 2. Woche
Hinweis: Es erfolgt eine Aktualisierung des Therapieplanes nach Verlauf, gemäß vorgenommener Visiten, Sprechstunden usw. Notwendige Änderungen werden natürlich tagesgleich umgesetzt.
1. Woche:
- Psychologische Einzeltherapie/Beratung
- 1 - 5 Entspannungsmaßnahmen
2. Woche:
- Psychologische Einzeltherapie/Beratung
- 1 - 5 Entspannungsmaßnahmen
3. Woche bis letzte Woche:
- Psychologische Einzeltherapie/Beratung
- 1 - 5 Entspannungsmaßnahmen
1. Woche:
- Diagnosebezogene Vorträge
- Ernährungsberatung
- Teilnahme an Sport- und Freizeitprogrammen
2. Woche:
- Diagnosebezogene Vorträge
- Ernährungsberatung
- Teilnahme an Sport- und Freizeitprogrammen
3. Woche bis letzte Woche:
- Diagnosebezogene Vorträge
- Ernährungsberatung
- Teilnahme an Sport- und Freizeitprogramm
Im Rahmen des stationären Aufenthaltes werden die Patienten von Pflegefachpersonal in der Grund- und Behandlungspflege unterstützt und unter Anleitung zur Selbständigkeit hingeführt.
Die speziellen Aufgaben des Pflegedienstes in der Rehabilitation werden, unter Berücksichtigung der körperlichen Einschränkung der Patienten, ihres Alters und der weiteren Erkrankungen, durch eine Pflegeanamnese ermittelt und nach dem Konzept der „angepassten Hilfe zur Selbsthilfe“ speziell im Bereich der ADL’s durchgeführt. Dieses Konzept beinhaltet ebenso die Integration und Anleitung der Angehörigen. Das heißt: Der Pflegeaufwand potenziert sich entsprechend der Immobilität und der weiteren Einschränkungen der Patienten.
1. bis 3. bzw. letzte Woche
Allgemeine Pflege: Im Speziellen:
Ärztliche Patientenbetreuung:
- Ärztliche Aufnahme- und Entlassungsuntersuchung
- Regelmäßige Visiten
- Therapieeinleitung und Überwachung bzw. Optimierung
- Ärztlich applizierte Behandlungen z. B. Chirotherapie, Akupunktur, Schmerztherapie, Infiltrationen/Neuraltherapie
Diagnostische Möglichkeiten:
- Röntgendiagnostik (Wirbelsäule, Extremitäten, Thorax), Zielaufnahmen, Funktionsaufnahmen
- Sonographie des Stütz- und Bewegungsapparates, des Abdomens und der Schilddrüse
- Echocardiographie (Dr. Esch)
- Gefäß-Dopplersonographie (Dr. Esch)
- großes klinisches Labor
- Ruhe-EKG
- Ergometrie
- 24-Stunden-EKG
- 24-Stunden-Blutdruckmessung
- Belastungs-EKG
- Lungenfunktionsdiagnostik mit Blutgasanalysen und
- Bodyplethysmographie
Therapeutisches Leistungsangebot:
- Physiotherapie – Krankengymnastik
- Manuelle Therapie
- PNF (propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation)
- FBL (funktionelle Bewegungslehre)
- Brügger
- Bobath
- Cyriax
- Osteopathie
- Kraniosacrale Therapie
- Muscle-energy-Techniken
- Viscerale Mobilisationen
- Counterstream-Techniken
- Funktional indirekte Technik (FIT)- Brunckow
- Feldenkrais
- Schlingentischbehandlung
- Prothesengebrauchsschulung nach Amputation mit Gehschule
- Rückenschule
- Atemtherapie
- Gefäßtherapie
- Mineral- und Thermalbewegungsbad einschl. Einzelgymnastik nach McMillan
- Gruppengymnastik: Herz-, Hüft- und Knie-Gruppen
- Schulter- und Wirbelsäulentrainingsprogramme (Einteilung in Schwierigkeitsgrade)
- Extensionsanwendungen
- Yoga und Thai-Chi
- Gyrotonic-Expansions-System (spezielle Schulung von Koordination, Flexibilität und Kraft an Geräten unter Einbeziehung spezifischer Artenmuster)
Gyrotonic-Expansions-System®
Das Gyrotonic-Expansions-System (GXS)® als Bestandteil des therapeutischen Angebotes wird in Deutschland exklusiv in der Rheintalklinik und in den Astoria-Privatkliniken Bad Krozingen sowie in den Fachkliniken Sonnenhof, Höchenschwand eingesetzt. Es ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept, das den menschlichen Körper als Einheit und die Wirbelsäule als dessen zentralen Träger betrachtet. Im GXS® werden dreidimensionale Bewegungsabläufe verwendet, die kreisend ohne Unterbrechungen gegen einen gleichmäßigen Widerstand durchgeführt werden. Jeder Bewegungsablauf wird mit korrespondierendem Atemmuster synchronisiert und mit einem melodisch-rhythmischen Ausdruck ausgeführt. Statt isolierten Muskeln werden Muskelfunktionsketten beansprucht.
Kraft, Beweglichkeit und Koordination werden gleichzeitig entwickelt. Mit multiplen Gelenkfunktionen wird unter minimaler axialer Belastung gearbeitet und so die Bewegungsgrenze erweitert. Therapiert werden degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule, Tendomyosen, Blockierungen, Osteoporose, Meniskus- und Bandläsionen, Arthrosen, Koronar- und Gefäßerkrankungen, periphere Nervenläsionen, Bronchialasthma.
Mit diesem System werden gezielt schnelle Behandlungserfolge erreicht, die mit „konventioneller Krankengymnastik“ in diesem Umfang und dieser Behandlungskürze nicht möglich sind. Die Rheintalklinik ist europäisches GXS®-Schulungszentrum für Krankengymnasten und Physiotherapeuten. Dort werden die Physiotherapeuten der Fachkliniken Sonnenhof/Höchenschwand speziell aus- und fortgebildet.
Sporttherapie:
- Medizinische Trainingstherapie (Gyrotonic-Expansions-System®, Kraftraum)
- Bewegungs- und Ausdauertherapie
- Laufschuh-Beratung
- Ergometer-Training (Fahrrad, Laufband)
- Fahrradfahren im Terrain
- Skilanglauf, bzw. Nordic-Walking – entsprechend den Witterungsverhältnissen
Physikalische Therapie:
- Mechanotherapie
- Klassische Massage
- Manuelle Lymphdrainage einschl. Kompressionsbehandlung
- Bindegewebsmassage
- Fußreflexzonenmassage
- Akupunkt-Massage nach Penzel
- Unterwasserdruckstrahlmassage
- Colonmassage
- Cranio-Sacral-Therapie
Elektrotherapie
- Reizstrom nach Träbert
- Diadynamische Ströme
- Interferenzstrom
- Iontophorese
- Stanger-Vierzellen- und Zweizellenbäder
- Sonodynator
- Lähmungsbehandlung
- Ultraschall
Balneo-Hydrotherapie
- Mineral-Thermalwannenbad
- Medizinische Wannenbäder und Teilbäder mit diversen Zusätzen
- Armbäder, Fußbäder, Vierzellenbäder, Wechselstrahlbäder
- Fango- und Heusackanwendung
- Handsandbäder
- Kneipp’sche Güsse
- Freiluft- und Wassertretanlage
- Therapiebecken mit Luftsprudelanlage und Massagedüsen
- Finnen-Sauna
Ergotherapie
- Selbsthilfetraining mit Hilfsmitteln
- Motorisch-funktionelle Therapie
- Funktionelle Webgeräte
- Thermosand- und Paraffinbad
- Gelenkschutz- und Haltungsschulung
- Arbeitsplatzberatung
- Hilfsmittelversorgung
Gesundheitsberatung und -training
Vorträge zu folgenden Themen
- Wirbelsäule
- Arthrose
- Gicht
- Osteoporose
- Übergewicht
- Fettstoffwechselstörung
- Schlafstörung
- Sport in der Therapie
- Einzelgespräche:
• Adipositas
• Hypertonie
• Herzinfarkt
• Sport- und Freizeitverhalten zur Verbesserung der LebensqualitätDiabetiker-Schulung Typ II
Raucherentwöhnung (Einzelgespräche)
Einzeldiätberatungen
Diätlehrküche
Psychologische Therapie
- Psychologische Einzelberatungen
- Schmerzbewältigung
- Gedächtnistraining
- Streßbewältigung
- Entspannungstraining
Sprechstunden für
- Orthopädietechnische Versorgung (Orthesen, Mieder, Hilfsmittel etc.)
- Fußorthopädische Versorgung (Einlagen, Schuhzurichtungen, orthopädische Maßschuhe)
- Prothesenversorgung (Ober- und Unterschenkelprothesen, Armprothesen, Orthoprothesen)
- Kompressionswaren-Versorgung (Kompressionsstrümpfe nach Maß für Beine und Arme)
Hinweis: Die Sprechstunden finden jeweils in Zusammenarbeit mit Orthopädietechnikern im Rahmen einer speziellen Sprechstunde in der Klinik statt, um gemeinsam (Patient-Arzt-Orthopädietechniker) spezielle Probleme zu lösen.
Fachkliniken Sonnenhof GmbH
Kirchstraße 2 - D-79862 Höchenschwand
Telefon: (+49) 07672 / 489-0 - Fax: (+49) 07672 / 489-404
e -Mail: info@fachkliniken-sonnenhof.de